Gemeindewahlen 2017

SVP-Kandidatenflyer

In den Gemeinderat:

  • Reto Gertsch – bisher 
  • Susanne Bähler – neu 
  • Urs Baumann – neu

In das Gemeindeparlament:

  • Susanne Bähler – neu
  • Urs Baumann – bisher
  • Michael Hochstrasser neu
  • Roland Kohler – neu
  • Henri Bernhard – neu
  • Fritz Bieri – bisher
  • Jürg Küng-Guggisberg – neu
  • Simon Schenk – neu
  • David Fankhauser – neu
  • Marco Gehri – bisher
  • Marcel Schnyder – neu
  • Urs Strahm – bisher
  • Reto Gertsch – bisher

Entlastungsstrasse Nord

Die Entlastungsstrasse Nord soll den Ortsteil West direkt via Hunzigenstrasse an die Bernstrasse anbinden und so das Ortszentrum und das Bahnhofquartier von einem Grossteil des Verkehrs aus dem Ortsteil West entlasten. Dies wird mit der Entlastungsstrasse erreicht. Die Entlastungsstrasse Nord ist ein Generationenprojekt. Was heute noch überdimensioniert erscheinen mag, wird in 30 – 40 Jahren ausgelastet sein. Vor 50 Jahren wurde die Autobahn Bern – Thun gebaut. Die gleichen Gegenargumente die man heute hört wurden auch damals vorgebracht. Man stelle sich vor man hätte damals nur eine einspurige Autostrasse gebaut. Negativ fällt auf, dass für Sträucher und Büsche sehr viel Kulturland geopfert wird.

Die SVP Münsingen favorisiert die Unterquerung der Bahnlinie im Bereich der bestehenden Unterführung beim Pfarrstutz und fordert die Verantwortlichen auf, die Realisierbarkeit sowie die Kosten nochmals vertieft abzuklären. Sollten die vertieften Abklärungen ergeben, dass diese Variante nicht realisierbar ist, unterstützt die SVP Münsingen die vorgeschlagene Variante, Unterquerung im Bereich Rossboden.

Die Entlastungsstrasse Nord soll keine Transitstrecke sein, sondern dient ausschliesslich der Erschliessung des Ortsteils West. Sie soll damit lediglich den Charakter einer Innerortsstrasse haben und auf weiten Strecken über eine Kernfahrbahn (Fahrbahn mit beidseitigem Radstreifen ohne Mittellinie) und einen Gehweg verfügen.

Die Entlastungsstrasse ist für den motorisierten Verkehr gedacht. Velofahrer und Fussgänger haben Velowege und Trottoirs. Deshalb ist Tempo 50, wie Innerorts üblich, problemlos möglich. Die SVP Münsingen lehnt Tempo 30 auf der Entlastungsstrasse Nord ab.

Die Sicherheit von Fussgängern und Velofahrenden wird mit Tempo 50 und der Ausstattung der Kreuzungsbereiche (Pfarrstutz, Rondell PZM, Unterführung Nord / Schule Schlossmatt) mit Schutzinseln und Mehrzweckstreifen für einfacheres Queren und Abbiegen vollumfänglich gewährleistet.

Das Vorprojekt sieht entlang der ganzen Entlastungsstrasse Nord einen Gehweg vor. Ein Gehweg zwischen dem Pfarrstutz und dem Rondell PZM entlang der Bahnunterführung braucht es nicht, da die bereits heute bestehende, verkehrsfreie Fuss- und Veloverbindung beim PZM attraktiv ist und nach dem Bau der Entlastungsstrasse Nord bestehen bleibt.

Die Stützmauer im Hang zwischen der Bernstrasse und dem Radweg soll begrünt werden. Im «Rossbode» wird die Strasse von Baum- und Strauchgruppen begleitet, welche die Sicht auf Strasse und Bahn teilweise verdecken. Die Hunzigenstrasse soll neu von einer zweiten Baumreihe (Allee) gesäumt werden, was die SVP Münsingen nicht unterstützt. Der Kulturlandschutz zu Gunsten neuer Baumreihen soll Vorrang haben.

Die aktuelle Kostenschätzung für das gesamte Projekt beträgt heute CHF 15.17 Mio. Franken. Der Anteil der Gemeinde wird mit CHF 6.41 Mio. Franken erwartet. Der Rest wird voraussichtlich im Rahmen der Agglomerationsprogramme von Bund und Kanton übernommen. Die SVP Münsingen erwartet, dass aus der Abstimmungsbotschaft ersichtlich ist welcher Betrag aus der Spezialfinanzierung Mehrwertabschöpfung entnommen werden kann. Die Entlastungsstrasse Nord ist eine Folge der regen Bautätigkeit westlich der Bahnlinie. Die Spezialfinanzierung wurde genau für solche Fälle gebildet.

Medienmitteilung

Die SVP Münsingen hatte gestern Mittwochabend an Ihrer Parteiversammlung ihre Kandidaten fürs Parlament und den Gemeinderat nominiert.
Der bisherige Gemeinderat Daniel Dubach tritt wieder an. Die weiteren Gemeinderatskandidaten sind Reto Gertsch und Patrik von Allmen. Auf der ausgeglichenen Parlamentsliste sind drei Kandidaten aus Trimstein und alle Berufs- und Altersgruppen vertreten.
Einzig Frauen liessen sich keine für die Liste finden. Die bisherige Monika Heinis tritt nach langjähriger politischer Tätigkeit nicht mehr an.Die bisherigen: Hansueli Strahm, Urs Strahm, Patrik von Allmen

Trimsteiner: Fritz Bieri, Peter Kiener, Ueli Wahlen
Münsinger: Urs Baumann, Daniel Dubach, Bruno Fuss, Marco Gehri, Reto Gertsch, Mario Reber, Marcel Schnyder, Bruno Wegmüller, Peter Wymann 

Zudem waren die drei Kandidaten fürs Gemeindepräsidium zu Gast.
Nach einer Vorstellungsrunde wurden viele brennende Fragen gestellt. Danach wurden die Kandidaten verabschiedet und in der Diskussionsrunde besprochen.
In der anschliessenden Abstimmung erhielt Beat Moser am meisten Stimmen. Die SVP hat keine Bedenken Ihn als Grünen zu unterstützen, da im Gemeindepräsidium die Fach- und Führungskompetenzen im Vordergrund stehen.